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sterben

es ist die zeit, in der wir den toten gedenken. kein zufall, auch in der natur ist das sterben in vollem gange.


nun, es ist die beste zeit, sich mit dem tod und dem sterben auseinander zu setzen.


ich möchte dies jedoch nicht auf intellektueller ebene tun, sondern ganz praktisch. ich sterbe. und bleibe gleichzeitig ganz lebendig.


wie das geht?


wer ist denn "ich", wenn ich sage, ich sterbe? dieses ich ist das festhalten an etwas, das nicht festzuhalten ist. es ist etwas vermeintlich festes, das sich stets verändert. es ist ein konzept.


ich lasse dieses konzept los. es macht keinen sinn, es fest zu halten. weil es sich nicht festhalten lässt. und wenn ich es trotzdem versuche, entsteht leiden.


also lasse ich los. nehme wahr. lasse es fliessen. und sterbe in die lebendigkeit.


freiheit!



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