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sauber

etwas schlechte laune am morgen. morgenmuffel? egal.


vor mir steht geschirr. viel geschirr. hier in der ferienwohnung gibts keine abwaschmaschine.


ich lasse das wasser einlaufen. ich wasche ein teller nach dem anderen ab. ein glas nach dem anderen. das geschirr behandle liebevoll, als obs ein baby wäre.


ich spüre meine hände, während ich sie ins wasser tauche. ich spüre meinen atem. ich stehe stabil auf dem boden.


immer wieder taucht ein gedanke auf, der meine schlechte laune bestärken möchte. ich lasse ihn vorbei ziehen. bleibe beim atem. bei der körperwahrnehmung.


ich trockne das geschirr ab und versorge es behutsam an seinen platz.


die küche ist sauber. meine laune ebenfalls.



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