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pause

ich sitze mit dem rücken an der hauswand. beide füsse berühren den boden. die sonne scheint mir ins gesicht. ich schliesse die augen. in der rechten hand die espressotasse.


vögel zwitschern. die letzten blätter, die noch an den bäumen hängen, rascheln im wind. der schnee weint, ich höre seine tränen tropfen. die sonne wärmt meine stirn. gleichzeitig streicht eine kalte bise um mein gesicht. immer wieder schiebt sich eine wolke vor die sonne und verschwindet wieder. das helle licht, das kommt und geht, erinnert mich an eine welle im wasser. ein leises gefühl von frühling kommt hoch.


der duft von nassem holz steigt mir in die nase, während ich einatme. den geschmack meines espressos schmecke ich im gaumen, während ich ausatme.


es geschieht viel beim nichts-tun.




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