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in der waschküche

die waschmaschine pfeifft, die wäsche ist fertig gewaschen. es ist etwas kühl in der waschküche. es duftet nach frischer wäsche. während ich die wäsche in den wäschekorb lege, spüre ich, wie meine hände feucht werden. ich nehme ein stück nach dem anderen aus dem korb und hänge es auf. schritte. mich bücken. mich strecken. gedanken. atem.


es kommt ein gedanke: wäre ich doch schon fertig.


während ich wahrnehme, wie vielfältig meine bewegungen sind beim wäschehängen, stelle ich mir vor, es sei yoga. waschküchenyoga. ich achte auf alle bewegungen, sowohl im aussen als auch im innen. bis auch diese unterscheidung verschwindet.


und dann ist der korb leer.




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