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im fluss

ich sitze im zug. die füsse berühren den boden. die sonne wärmt mein gesicht.


ich spüre meinen atem. musik klingt in meinen ohren. abwechselnd mit einem telefonklingeln, stimmen. das geräusch des zuges spielt die erste geige.


der himmel ist blau, auf der einen seite des fensters lange schatten, auf der anderen seite glitzernde fensterscheiben.


das bild bewegt sich, ständig tauchen neue objekte auf. und verschwinden wieder. das gleiche bei den geräuschen. bei den gerüchen. bei den körperempfindungen. alles verändert sich, setzt sich neu zusammen. und fällt wieder auseinander.


ein fluss.




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