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grenzgänger

sonntagmorgen. ich liege im bett. ich liege auf dem rücken, die hände gefaltet auf dem bauch. die augen sind geschlossen. ich folge meinem atem.


ich höre die stimmen der kinder, die spielen. draussen ruft eine krähe. ansonsten ist es still.


langsam spüre ich, wie der nebel des schlafs mein bewusstsein trübt. das hörbewusstsein ist ruhig. meinen köper spüre ich kaum noch. nur noch dieser nebel. langsam kommen bilder, die mich wegtragen, in die welt des schlafs. diese registriere ich jedoch erst bewusst, als der nebel sich langsam wieder lichtet und ich wieder im wachbewusstsein bin. jetzt spüre ich meinen körper wieder, höre wieder die kinderstimmen.


und dann kommt langsam wieder der nebel. spannend, dieses spiel so zu beobachten. ein wandel zwischen zwei welten.




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