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blind

ich bin in der stadt. gehe die strassen entlang, versunken in gedanken. der eine oder andere sinneseindruck erreicht mich, jedoch sehr oberflächlich und nur kurz.


da kommt ein park. ich setze mich auf die bank. ich lasse meine gedanken schweifen. ich nehme wahr.


blumen blühen. vögel zwitschern. ein leichter lufthauch streichelt mein gesicht. ein süsser duft liegt in der luft, er wechselt sich ab mit duftwolken aus gekochten essen und gewürzen. atem kommt und geht. mein körper ist entspannt.


menschen rauschen vorbei, vertieft in ihren gedanken. sie verpassen so viel. sie sind blind. so wie ich vorher.






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