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beim betrachten einer münze

wenn ich eine münze betrachte, sehe ich entweder auf der einen seite das abbild des kopfes. wenn ich sie drehe, sehe ich die zahl. ich kann sie aber auch so hinhalten, dass ich beide seiten gleichzeitig sehe. nicht sehr klar, aber ich kann erkennen, dass es zwei verschiedene seiten gibt.


in der regel gehen wir so durch den alltag, dass wir beide seiten der münze abwechselnd betrachten. wir sehen uns selber als subjekt, das andere als objekt. es gibt also eine grenze zwischen mir und dem, was ich wahrnehme. es gibt ein innen un dein aussen.


die praxis der achtsamkeit für mich besteht jedoch darin, die münze so hinzuhalten, dass beide seiten gleichzeitig zu sehen sind. die grenze zwischen subjekt und objekt verschwindet, es sind wahrnehmungen, prozesse. weder gibt es ein innen, noch ein aussen. einfach veränderung, bewegung, mufment.


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